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Ausstellung > 2009
"ARS KULTIPLICATA"
Ausstellung der Werke von Wolfgang Peter
19. Juni bis 21. August 2009
ARS MULTIPLICATA
Es ist die Werktreue Wolfgang Peters, die seine neuen Arbeiten auszeichnet.
Sein Credo bleibt das Informel und damit das Wissen um die Fallstricke.
Acryl und Kreide verhalten sich bei Peter wie spontane Gesten psychischer Spannung und emotionaler Befindlichkeit.
Wolfgang Peters Antwort auf eine zunehmend aggressive Umgebung lässt ihn vorsichtige, hin und wieder luzide, bis nebulöse Texturen schaffen, die die Neugier und den Wunsch auf eine von Hoffnung geprägte Lebensform offenhält.
Weit entfernt von interpretationssüchtigen farbsatten Gemälden stellt Peter reduziert Simuliertes, Reales, Verspieltes und Umfassendes zusammen.
Wenn solche Zitate konfigurieren, ergibt sich eine individuelle Ironie oder auch ironische Positionen.
Es ist eher so, dass einer untersucht, ob es in der Wüste wirklich soviel zu sehen gab, wie behauptet wurde.
Peters Anliegen ist zu keiner Zeit die hilflose Fülle möglicher Assoziationen.
Der Bildwitz - und der ist nicht allein zum Lachen da - entsteht durch intellektuelle Grenzen. Den Anspruch auf Authentizität besitzen Peters Werke allemal, doch auch er kann nicht umhin, bereits definierte Formen der visuellen Sprache zu nutzen. Formen, die sich ihm nicht unterwerfen!
Die konsequente Erkenntnis folglich ist, dass das Erschaffen neuer, eigener visueller Zeichen immer auch ein Verfahren sein muss, das de facto einem avantgardistischem Gestus entspricht, - der bereits Tradition geworden ist.




