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Ausstellung > 2007
Tayaen Henze
mit ihren Arbeiten "Nähe und Ferne" vom 3. - 25.3.2007 im ArtForum des Kunstvereins, Bonner Str. 43
Teyaen Henze wurde 1952 in Seoul, Südkorea geboren, seit 1972 lebt sie in Deutschland, studierte von 1995 - 1996 Kunstgeschichte in Bonn und von 1997 - 2001 Freie Kunst, mit Diplom an der Alanus-Hochschule .
Was bewegt sie, treibt sie an, diese ganz besondere Ausdrucksweise zu wählen? Zum besseren Verständnis darf in an dieser Stelle die Künstlerin selbst zitieren:
Meine Arbeit hat Wurzeln sowohl in östlichen als auch in westlichen Traditionen. Es genügt mir nicht, nur eine Brücke zu schlagen. Ich möchte aus der Verbindung asiatischer und europäischer Erfahrung etwas Neues, meine ganz eigene Welt schaffen.
· Meine Bilder zielen nicht auf eine abgeschlossene Aussage, sondern halten sich offen für den Dialog mit dem Betrachter.
· Die Art, wie ich in meinen Bildern mit mehreren Farbschichten arbeite, die Tatsache, dass sich an den Rändern überall Spuren finden lassen, dass ich immer auch wieder Partien übermale, dass ich die Farbe laufen lasse, - das alles zeugt nur von meiner Achtung vor der sinnlichen Erfahrung.
Einerseits nehmen mir die Bilder etwas. Allein der körperliche Einsatz, die Verzweiflung mittendrin, das kostet Kraft. Aber auch, dass ein Stück Leben ins Werk hinein fließt. Ein Stück Leben wird mir weggenommen, Das ist eine Art Tyrannei des Bildes.
· Andererseits: Nur durch die Imagination der Bilder kehrt man an die Orte zurück, die man im Leben schon längst hinter sich gelassen hat. Die Bilder verstehen es durch ihre Farbschichtungen hindurch Leben zu verdichten.
Zukunft und Vergangenheit in einem einzigen Augenblick, Manchmal habe ich den Eindruck, die Bilder erzählen meine eigene Geschichte besser, als ich es je gekonnt hätte. Allgemein spiegelt sich in der Malerei - in der Kunst überhaupt - die eigene Natur.
· Das Gelingen im Bild ist nie so, wie man es haben möchte. Es dient nicht dem eigenen Ehrgeiz, es schmeichelt keinem höheren Prinzip, es ist einfach nur die Stunde der Wahrheit.




