Kunstverein Wesseling


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Renee Politzer

Ausstellung > 2007

Renée Nass, geb. Politzer


Eine großartige Ausstellung mit wunderschönen, gefühlvollen Bildern Thema "Seelenfeuer" zum Frühlingsfest vom 7.- 27.5.2007 in der Scheunengalerie des Schwingeler Hof.

Alle Besucher waren begeistert von der starken Ausdruckskraft der Arbeiten, kaum jemand konnte sich dem Reiz von Farbe und Emotion entziehen!

An dieser Stelle möchten wir auch das CREDO diese ungewöhnlichen Künstlerin veröffentlichen:

Aus einer multikulturellen Region stammend habe ich wertvolle Erfahrungen da und dort sammeln können. So definiere ich mich vor allem als eine einfache "Erdbewohnerin", die das Glück hatte, ihr Leben an mehreren Orten der Welt verbringen zu dürfen. Als flexibler Mensch mit "offener Identität" schätze ich die ineinander greifende Wechselwirkung der Sprachen, der Mentalitäten, der Denksysteme und ziehe Nutzen aus der Symphonie der human-kreativen Möglichkeiten, die mir zur Verfügung stehen und die ich bislang verarbeitet habe. Meinen befristeten Auf -enthalt auf Erden, möchte ich positiv verbringen.
Als "Waage" versuche ich, in allem was ich tue, die Harmonie zwischen den Gegensätzen heraus zu spüren. In der Malerei/ Fotografiestrebe ich das Gleichgewicht der Komposition an, den Frieden zwischen warmen / kalten Farben, Punkt / Linie, Formen im Licht /Schatten. Unbewusst richtet sich meine Aufmerksamkeit auf bestimmte wiederkehrende Inhalte, die sich von Zeit zu Zeit in meinen Bildern wiederfinden. Inspiration entnehme ich spontan, instinktiv aus der natürlichen Vielfalt, den humanen Werten, die ich zum Menschsein passend, finde. Meine "innere Stimmung" definiert mein kreatives Wirken.

Das Suchen ist mein Ziel.Als Optimist suche ich intuitiv auch in meinem gestalterischen Schaffen nach positiven Lösungen. So ziehe ich - z.B. fröhliche Farben des Lichtes den grauen Farben des Schattens, das Lachen dem Weinen - vor.Es sind die menschen-bezogenen Themen, die mich leiten, die primär mein/unser Leben prägen.Meine Botschaft an den Betrachter ist: alles, auch sich selbst, im Fluss zu sehen, seinen Fokus auf den Wandel aller Dinge, aller Denksysteme zu richten. Das bedeutet, dass er sich gegenüber dem Neuen öffnen, sich auf die Entdeckungsreise der Gegensätze begeben muss, um sich mit ihnenauseinander zu setzen, um dem Fremden, dem Un-bekannten zu begegnen und es zu begreifen.Er wird feststellen, dass er Mut braucht, um seinen vertrauten Standort zu verlassen, um all dem, was er auf seinem Lebenspfad vorfindet, einen neuen Namen zu geben, um das Gewohnte neu zu definieren.Denn es gibt keinen Schatten ohne Licht, keine Farbe ohne Form, so wie es keine Liebe ohne Hass, keinen Anfang ohne Ende, keine Vernunft ohne Emotion, keine Realität ohne Illusion gibt.

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