Kunstverein Wesseling


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13.8.Kunstreise

Veranstaltungen > 2011

Vom 13. bis 16. August findet unsere Kunstreise nach Budapest statt.

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Der Kunstverein Wesseling e.V. in Budapest

„Drum Mensch, sei zeitig weise, höchste Zeit ist’s, reise, reise.“ Diesem Aufruf von Wilhelm Busch folgt der Kunstverein Wesseling seit vielen Jahren, und ein Ziel für die Kunstreise 2011 war auch schnell gefunden. Klaus Wünnenberg, Mitglied des Vereins, und seine Frau Ester Zarandi, eine gebürtige Budapesterin, erklärten sich freudig bereit, die Führung durch Ungarns Metropole zu übernehmen. Die Vorsitzende, Dagmar Ueding nahm dieses Angebot gerne an. Eine der schönsten Städte Europas, auch „Paris des Ostens“ genannt, empfing die Gruppe mit Kaiserwetter. Die Reiseführung war schon vor Ort, und der Nachmittag wurde genutzt, um die ersten Sehenswürdigkeiten aufzusuchen. Im steten Wechsel von Fußmarsch und Fahrten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erfuhr die Gruppe eine weltoffene, elegante Stadt mit imposanten Zeugnissen ihrer Vergangenheit, das alte Buda hoch zu Berge und das pulsierende Pest, eng angeschmiegt und romantisch die dazwischen fließende Donau. Eins der Highlights dieser Reise war der Besuch des Parlaments, eines der markantesten Wahrzeichen der Stadt, mit seinen 268 m das längste Gebäude Europas. Es beeindruckte u. a. mit der 96 m hohen Kuppel, die mit neugotischen Motiven geschmückt ist. Seit dem Jahr 2000 werden hier die Krönungsinsignien Stephans I. dem Besucher gezeigt.
Der Ausflug ins „Stadtwäldchen“ führte an einem der berühmtesten Thermal-Badekomplexe vorbei, liebevoll „Szecska“ genannt, zur Burg Vajdahunyad, ein deutliches Zeugnis der eklektizistischen Architektur, zum Museum der schönen Künste, über den Heldenplatz mit dem Milleniumsdenkmal und anschließender Fahrt mit der „Földalatti“, der ältesten Untergrundbahn des europäischen Festlandes. Ein Bummel durch das Burgviertel, die Königliche Burg, das Gellertbad, die Oper, die Synagoge, Basilika und Matthiaskirche, die Ketten- und Elisabethbrücke und vor allem die Markthalle gehörten ebenso zum strammen Programm wie der Genuss der typisch ungarischen Küche. Dank des privaten Einsatzes der Reiseführer erlebten die Teilnehmer die Gastfreundschaft einer Winzerfamilie und deren Produkte. Keine Kunstreise ohne Kunst. Der Besuch des Vasarely Museums, sowie der Ungarischen National Galerie mit der Sonderausstellung Károly Markó und der Art on Lake-Ausstellung, ein internationales Künstlerprojekt, das anlässlich der ungarischen EU-Ratspräsidentschaft die Arbeiten von 25 europäische Bildhauern, darunter auch Günther Uecker, zeigt, war für die Mitglieder ein Muss, aber auch Musik und Tanz des Folk Ensemble Rajkó im Duna Palota sorgte für Begeisterung. Diese großartige Stadt ist nicht nur ein Eldorado für alle Kunstfreunde, sie überzeugt mit legendären Schönheiten und einem Flair, das jeden in ihren Bann zieht.
Die Kunstreise 2012 wird zur Documenta nach Kassel gehen.



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